Wie kann man ein Haus bewerten?

Der Kauf eines Einfamilienhauses stellt für viele Familien eine der wichtigsten Entscheidungen überhaupt dar. Dabei stellen sich für Familien eine ganze Reihe von Fragen, die bei der Entscheidung für oder gegen ein Einfamilienhaus zu beantworten sind. Während diese Fragen von Fachleuten aufgrund ihrer
Erfahrung oft einfach zu beantworten wären, haben Menschen, die sich zum ersten Mal mit dieser schwierigen Materie beschäftigen doch oft einige Probleme dabei.

Dabei treten i.d.R. oft folgende Frage auf:

Bei der Besichtigung eines Einfamilienhauses werden Sie sich oft fragen, ob das angebotene Haus zu teuer ist. Um diese Frage beantworten zu können, sollten Sie einen zertifizierten Sachverständigen bestellen. Dieser kann Ihnen ein Gutachten erstellen. Nachteil dabei ist jedoch oft, dass ein solches Gutachten vom Sachverständigen i.d.R. mehr als 1000 Euro kostet. Sie werden es sich daher nur in ganz besonderen Fällen leisten, einen Gutachter zu beauftragen. Eine Alternative ist daher zuerst einmal, mit einer guten Checkliste zum Hauskauf die Besichtigung durchzuführen. Mit so einer Checkliste vergessen Sie bei der Besichtigung keinen wichtigen Aspekt und lassen sich auch durch Störungen oder Nebensächlichkeiten nicht aus dem Konzept bringen. Eine solche Checkliste objektiviert ihre Entscheidung.

Darüber hinaus sollte Ihnen daran liegen mehr Wissen darüber zu sammeln, welche Kriterien ein Gutachter bei der Bewertung eines Einfamilienhauses anlegt. Die Entscheidung zum Kauf eines Immobilienhauses ist zu teuer und zu wegweisend, um leichtfertig damit umzugehen. Ein Fehler bei dieser Entscheidung kann schnell zum teursten Fehler ihres Lebens werden. Ich empfehle daher dringend die Investition von 20 Euro für ein gutes Buch, dass Ihnen die Augen öffnet. Ein solches Buch ermöglicht es Ihnen dann, selbst ein besseres Gefühl für den tatsächlichen Wert eines Hauses zu bekommen. Ein empfehlenswertes Buch zu diesem Thema ist: Tipps zum Kauf und zur Werteinschätzung eines Einfamilienhauses

Suchmaschine für Immobilien

Vertikale Suchmaschinen haben die Eigenart, dass sie Informationen zu einer besonderen Thematik zusammenfassen und die Ergebnisse in besonders geeigneter Form präsentieren. Häufig tun sie dies auch in besonders kundenfreundlicher Form. Eine solche vertikale Suchmaschine für Immobilien ist Nestoria. Testen Sie Nestoria und sie werden schnell feststellen, dass Sie über diese Suchmaschine besonders interessante Treffer erlangen werden, insbesondere dann, wenn Sie über einen etwas längeren Zeitraum nach einer Immobilie suchen.

Nestoria.de

Kaufpreis für Einfamilienhäuser in ausgewählten Staaten Europas

Die Immobilienmärkte in Europa sind ein gutes Beispiel dafür, dass sich die verschiedenen Staaten Europas auch wirtschaftlich noch stark unterscheiden. Während z.B. in Belgien ein durchschnittliches Einfamilienhaus rund 331.000 Euro kostet, beträgt der durchschnittliche Kaufpreis in Deutschland nur 210.000 Euro. Den Kaufpreis für Einfamilienhäuser in ausgewählten Ländern Europas im Jahr 2011 (in 1.000 Euro)zeigt die nachstehende Tabelle:


Luxemburg 539
Belgien 331
Niederlande 302
Frankreich 284
Großbritannien 258
Dänemark 215
Deutschland 210
Irland 174

Quelle: Statista, LBS, Juni 2012.

Immobilien aus Zwangsversteigerungen kaufen

Wenn Sie eine Immobilie aus Zwangsversteigerungen kaufen wollen, so müssen Sie hier besondere Dinge beachten.

Neben der Beschaffung der notwendigen Sicherheitsleistung als Bieter, ist es ganz besonders wichtig, möglichst vollständige Informationen über das Objekt vorab zu bekommen, denn sonst kann sich das vermeintliche Schnäppchen schnell als Albtraum entpuppen.

Aber durch eine wirklich eingehende Auswahl der richtigen Immobilie können Sie (mit etwas Glück im Bietprozess) bei einer Versteigerung Immobilien mit sehr viel Potenzial preiswert erwerben.

Einen hervorragenden Überblick über anstehende Zwangsversteigerungen, oft auch inklusive Immobiliengutachten finden Sie unter versteigerungspool.de

Checkliste für den Wohnungskauf

Mit Blick auf die zur Zeit gerade wieder steil ansteigenden Wohnungsmieten besonders in Ballungsräumen, kann die Entscheidung für einen Wohnungskauf viele Vorteile mit sich führen. Hinzu kommt die Tatsache, dass wir uns schon seit längerer Zeit in einem extremen, ja historischen Zinsminimum befinden, was nicht immer so bleiben wird, und dadurch ist es möglich, Darlehenszinsen deutlich unter 3 Prozent auszuhandeln, und zwar ohne Abschluss eines langwierigen und bedingungsvollen Bausparvertrages. Um aber beim Wohnungskauf nicht in eine böse Falle zu laufen, mag die folgende Checkliste eine Hilfestellung bieten:

1 Wohnlage
Gar nicht mal so sehr die bauliche Qualität oder das Baujahr des Hauses entscheidet über den Preis und über den Wiederverkaufswert einer Eigentumswohnung, sondern vielmehr ihre besondere Lage bestimmt ihren Verkehrswert. Eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel bei gleichzeitiger Nähe zu einem Park oder See und dennoch kurzer Distanz zum Zentrum einer Großstadt sind sehr beliebte Kriterien, die fast garantieren, dass der Wert dieser Wohnung weiter steigen wird. Lassen Sie sich deshalb nicht sofort vom Preis abschrecken, prüfen Sie zunächst die allgemeine Bewertung der Wohnlage, denn Sie können mit einer günstigeren Wohnung in einer unbeliebten Wohngegend einen deutlichen Verlust machen.

2 Maklerkosten / Courtage
Auch für diesen durchaus erheblichen Kostenpunkt gibt es keine eindeutigen, verbindlichen Regelungen. Früher war es so, dass allein der Käufer die gesamte Makler-Courtage aufzubringen hatte. Üblicher ist heute inzwischen eine gerechte Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer. In einigen Fällen werden diese Kosten sogar allein vom Verkäufer übernommen. Im Falle eines Käuferanteils lohnt es sich meistens, den Eintritt in eine Verhandlung mit dem Makler zumindest zu versuchen. Oftmals ist es so, dass der Makler schon recht lange versucht, die Wohnung zu verkaufen. Das bedeutet für ihn immer wieder Ortstermine zu vereinbaren, was mit Kosten verbunden ist. Wenn sich dann endlich die Chance des Verkaufs aufzeigt, neigen manche Makler dazu, die Motivation des Käufers mit einem Nachlass (nicht nur des Wohnungspreises) zu steigern.

3. Grundbuch- und Notarkosten
Die vorgeschriebene Eintragung des Besitzwechsels in das Grundbuch und die Kosten für den Notar sind feste Bestandteile eines Immobilenkaufs und in der Praxis eigentlich nicht verhandelbar.

4. Baudarlehen
Wie oben angedeutet, sind Darlehen für einen Wohnungskauf heute sehr günstig zu haben. Dennoch sollte man auch Wohneigentum nicht ganz ohne Eigenkapital kaufen. Ein Anteil von ca. 20% sollte es im Minimum schon sein. Den größeren Rest muss man sich nicht unbedingt von seiner kontoführenden Filialbank leihen. Hier lohnt es sich sehr, Vergleichsangebote einzuholen. Viele Direktbanken sind in der Lage, unschlagbare Angebote vorzulegen. Die monatlichen Kosten für die Eigentumswohnung setzen sich dann zusammen aus dem Tilgungs- und dem Zinsanteil. Je kleiner der Tilgungsanteil ist, desto länger dauert die Rückzahlung des eigentlichen Kredits, und desto mehr Zinsen zahlen Sie in der Summe über die gesamte Laufzeit.

5. Hausgeld
Im monatlich anfallenden Hausgeld, das nichts zu tun hat mit der Finanzierung des Wohneigentums, sind die laufenden Kosten enthalten, die für die gesamte Wohnanlage anfallen: Müllentsorgung, ggf. Fernheizung, Hausmeister, Wohnungsverwaltung, Grünflächenpflege, Rücklagen für Dachreparaturen usw.. Gerade auf die Rücklagen sollte man etwas achten. Der Makler muss Sie über die finanzielle Situation der Wohnanlage informieren. Falls da kaum Rücklagen auszuweisen sind, bedeutet dies, dass Sie im Falle einer größeren Reparatur plötzlich und anteilig zur Kasse gebeten werden können. Mit anderen Worten: Falls Ihnen der monatliche Hausgeldanteil etwas hoch vorkommen mag, muss das nicht unbedingt an einer schlechten Kalkulation durch die Hausverwaltung liegen, vielleicht steckt auch ein besonders hoher Rücklagenanteil dahinter, was nicht schlecht sein muss.

Wenn Sie diese 5-Punkte Checkliste etwas beherzigen, kommen Sie einem fairen Wohnungskauf ein ganzes Stück näher.   

Checkliste zum Hauskauf für potenzielle Hauskäufer

Ein eigenes Haus steht für viele auf der Wunschliste ganz oben. Aber bereits vor der Hausbesichtigung sollte man sich eine Checkliste erstellen.
Grundsätzlich kann man Geld sparen, wenn man sich selbst im Internet oder in den Zeitungen das passende Immobilienangebot sucht. Zeit und Nerven sparen kann man sicherlich, wenn man einen Makler mit der Aufgabe beauftragt. Der Vorteil dabei ist, dass der Makler nicht nur bestens über die aktuellen Häuser informiert ist, sondern auch das Fachwissen über eventuelle Auflagen und örtliche Gegebenheiten hat.

1. Allgemeine Rahmendaten zum Haus

Seit wann steht das Haus leer und warum wird es verkauft? Ist der Verkäufer vertrauenswürdig? Was kostet das Haus und welche Nebenkosten und Renovierungskosten sind einzuplanen? Sind Schäden/Mängel bekannt? Gibt es offene Erschließngskosten, Baulasen oder Dienstbarkeiten? Ist das Grundstück Eigentum oder gibt es ein Erbbaurecht? Gibt es Altlasten auf dem Grundstück?  Gab es Versicherungsschäden in der Wohngebäuderversicherung und was kostet die Wohngebäuderversicherung?

2. Fläche des Hauses

Wieviele Zimmer gibt es und wie groß sind diese? Gibt es einen Stellplatz, Abstellräume, Dachboden, Keller oder einen Gartenschuppen?

3. Heizung, Wasser, Strom und Technik

Gibt es einen Energiepass. Wie alt ist die Heizungsanlage und welchen Eindruck macht sie? Wurde die Heizungsanlage regelmäßig gewartet? Wie hoch waren die vergangenen Heizkostenabrechnungen?

Aus welchen Materialien sind die Rohre (Blei, Eisen, Kupfer). Wie ist der Wasserdruck insbes. in den oberen Etagen? Sind alle wichtigen Anschlüsse vorhanden (Waschmaschine etc.)?

Wann wurden die Stromleitungen letztmalig modernisiert und sind sie ausreichend gesichert? Wie viele Stromkreise gibt es und sind ausreichend Steckdosen vorhanden? Sind Internet- und Telefonanschlüsse vorhanden?


4. Fenster

Haben die Fenster Mehrfachverglasung und schließen sie gut? Sind die Dichtung i.O.? Aus welchem Material sind die Fenster und sind die Rolläden i.O.?

5. Finanzierung klären

Wichtig ist, dass man sich bereits vor der Hausbesichtigung über die Finanzierung Gedanken macht. Zu dem tatsächlichen Kaufpreis fallen noch Nebenkosten an. Ein Drittel des Kaufpreises sollte als Eigenkapital vorhanden sein. Sinnvoll ist es, mehrere Angebote von den Banken einholen, um Vergleichs- und Verhandlungsmöglichkeiten zu haben.


6. Überprüfen sie die Lage der Immobilien eingehend

Ein ganz entscheidender Punkt auf der Checkliste sollte die Lage sein (auch Himmelsausrichtung). Insbesondere die Lage ist oft entscheidend für die Werterhaltung eines Hauses. Auch für spätere Folgekosten kann sie entscheidend sein. Eine Hanglage zum Beispiel verursacht bei späteren Um- oder Zubauten wesentlich höhere Kosten.

Bereits im Vorfeld muss überlegt werden, welche Infrastruktur vorhanden sein sollte. Gibt es gute Infrastruktur die zu Ihren Bedürfnissen passt? Wie lange brauche ich zur Arbeit, wo befindet sich die nächste Schule oder Einkaufsmöglichkeiten?
Auf der Behörde sollte nachgefragt werden, welche größere Bauvorhaben sind in nächster Zeit geplant. Werden Straßen oder Hochhäuser errichtet, ist es mit der Ruhe im eigenem Haus für längere Zeit vorbei.        

Informationen rund um den Hausbau: Checkliste hilft

Wer sich entschieden hat, selber ein Haus zu bauen, der wird schnell merken, dass viele Dinge berücksichtigt werden müssen. Ob Bank, Baugeschäft oder Notar, jeder möchte wichtige Dinge klären. Hilfreich dabei ist eine Checkliste. Darauf können die Bauherren die wichtigen Dinge aufschreiben, die erledigt werden müssen. Dazu gehören die unterschiedlichsten Termine, aber auch wichtige Fragen und Aufgaben die von ihnen oder einer Firma durchgeführt werden müssen. Es sollte als Gedächtnis Stütze dienen.
Wichtig ist es, sich bei einem Hausbau im Vorfeld gut beraten zu lassen, um zum Schluss das optimale Ergebnis für sich selber zu erreichen. Im Nachhinein lässt sich leider nichts mehr ändern. Das beginnt schon bei der Entscheidung ob es aus Holz, Stein, oder einem anderen Material sein soll. Dabei kann eine kompetente Baufirma sehr hilfreich sein. Sie steht den Bauherren bis zur Fertigstellung des Eigenheimes mit Rat und Tat zur Seite. Das wird sich sicherlich bei einigen Gelegenheiten als sehr hilfreich erweisen.
Die Checkliste erinnert dabei die Bauherren immer wieder an die wichtigsten Dinge. Da an so viel gedacht werden muss, wir so nichts vergessen.
Auch wenn bei dem Hausbau viele wichtige Dinge berücksichtigt werden müssen, die Arbeit lohnt sich. Wer dann voller Stolz das erste Mal das fertige Eigenheim betritt wird sich sicher sein, nie etwas Besseres gemacht zu haben.