Haus billig bauen - 10 Tipps

Damit man ein Haus billig bauen kann, sollte unter anderem auf diese 10 Tipps geachtet werden. Am Ende kommt nämlich mit Sicherheit ein hoher Betrag zusammen, der dabei eingespart wird.
  1. Der Bauherr sollte sich bereits vor Baubeginn mit der Kostenplanung beschäftigen, da so in der Regel ein Überblick behalten wird.
  2. Bevor man einen Vertrag unterzeichnet, egal ob für Material oder Fachmänner, sollte der Leistungsumfang genau durchgelesen und studiert werden.
  3. Für den Innenausbau empfiehlt es sich immer das Baumaterial selbst zu besorgen, da so am Ende sehr hohe Kosten eingespart werden.
  4. Sämtliche Leistungen, um das Haus billig bauen zu können, sollten als Einheitspreise verrechnet werden, sodass zum Beispiel der Fliesenleger nicht nach Stunden, sondern nach Quadratmeter bezahlt wird.
  5. Beim Thema Bodenbeläge kann man als Bauherr sehr viel einsparen, sodass für den Anfang zu günstigeren Alternativen gegriffen werden sollte.
  6. Fürs Dach wäre eine flache Variante zu empfehlen, da es einfach am günstigsten ist.
  7. Bei den Fenstern sollte man sich für große, statt viele kleine Modelle entscheiden. 
  8. Die Aufteilung des Hauses immer sinnvoll gestalten.
  9. Seitenelemente an der Eingangstüre würden Extrakosten verursachen.
  10. Um ein Haus billig bauen zu können, sollten Balkone weggelassen werden.   

Altbauten: Immobilienbewertung und Sanierung

Alte Bauten haben Charakter und sind beliebte Kaufobjekte. Allerdings birgt der Kauf eines alten Hauses auch Risiken, denn Mängel können schnell zu hohen Kosten führen.

Typische Mängel von Altbauten sind v.a. mangelhafte Gründung (Risse oder Feuchtigkeit), schlechte Abdichtung des Bauwerkes (Feuchtigkeit), mangelhafte Schallisolierung, schlechter BRandschutz und mangelhafte Wärmeisolierung.

Besonders kostenintensiv können insbesondere die Sanierung von Feuchteschäden, die nachträgliche Wärmeisolierung, die Beseitigung von statischen Mängeln und die Beseitigung von Schwammbefall sein.

Verkehrswert

Bei der Bewertung einer Immobilie wird durch den Gutachter oft der sogenannte Verkehrswert ermittelt.

Dieser Verkehrswert soll den Marktwert einer Immobilie abbilden, also den Wert, der sich im allgemeinen Geschäftsverkehr am wahrscheinlichsten einstellen würde. Dieser Wert wird mitunter auch als Jedermannswert bezeichnet. Die Wertermittlung erfolgt dabei immer auf einen bestimmten Stichtag bezogen und orientiert sich häufig an folgenden Größen:
  • Das sogannte Vergleichswertverfahren wird insbesondere bei gut vergleichbaren Immobilien - z.B. bei unbebauten Grundstücken oder standardisierten Eigentumswohnungen - angewandt.
  • Das Ertragswertverfahren orientiert sich an den erzielbaren Erträgen aus der Immobilie und findet daher insbesondere auch bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien seine Anwendung. Beispiel: Erzielt ein Mehrfamilienhaus in einer Großstadt einen Jahresnettomietertrag von 40.000 Euro jährlich, so könnte das Ertragswertverfahren zu einem maximalen Wert der Immobilie in Höhe von 800.000 Euro kommen (20 Jahre multipliziert mit der Nettojahresmiete).