Verkehrswert

Bei der Bewertung einer Immobilie wird durch den Gutachter oft der sogenannte Verkehrswert ermittelt.

Dieser Verkehrswert soll den Marktwert einer Immobilie abbilden, also den Wert, der sich im allgemeinen Geschäftsverkehr am wahrscheinlichsten einstellen würde. Dieser Wert wird mitunter auch als Jedermannswert bezeichnet. Die Wertermittlung erfolgt dabei immer auf einen bestimmten Stichtag bezogen und orientiert sich häufig an folgenden Größen:
  • Das sogannte Vergleichswertverfahren wird insbesondere bei gut vergleichbaren Immobilien - z.B. bei unbebauten Grundstücken oder standardisierten Eigentumswohnungen - angewandt.
  • Das Ertragswertverfahren orientiert sich an den erzielbaren Erträgen aus der Immobilie und findet daher insbesondere auch bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien seine Anwendung. Beispiel: Erzielt ein Mehrfamilienhaus in einer Großstadt einen Jahresnettomietertrag von 40.000 Euro jährlich, so könnte das Ertragswertverfahren zu einem maximalen Wert der Immobilie in Höhe von 800.000 Euro kommen (20 Jahre multipliziert mit der Nettojahresmiete).

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